16 angehende Pädagogen sind „fit in Plattdeutsch“

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

 
GN NORDHORN
 

Als Unterrichtselement können diese angehenden „School- mester" die plattdeutsche Sprache künftig einsetzen.

 

 

16 angehende Lehrerinnen und Lehrer ließen sich inspirieren bei dem Ziel, ihre Ausbildung im Bereich „Plattdeutsche Sprache im Unterricht“ zu vervollständigen. „Zum Ausbildungsprogramm gehört es natürlich, die historische Entwicklung der plattdeutschen Sprache und die rechtliche Einordnung als Unterrichtselement zu kennen“, so die stellvertretende Seminarleiterin Brigitte Dünhöft.

Dazu hatte sie in der letzten Woche einen ausgesprochen versierten Referenten, Heiko Frese aus Lüneburg, ins Ausbildungsseminar für Grund-, Haupt- und Real- schullehrkräfte eingeladen. Frese ist Lehrer an einem Gymnasium in Lüneburg. Er verantwortet die Umsetzung der EU-Sprachencharta von 1992 an Niedersachsens Schulen im Auftrag der niedersächsischen Landesschulbehörde.

Außerdem unterrichtet er als Dozent für Niederdeutsche Sprachvermittlung angehende Lehrer an der Uni Lüneburg. Frese erklärte, er habe mit etwa 14 Jahren weitgehend selbstständig die plattdeutsche Sprache erlernt. Seine Kernaussage: „Die plattdeutsche Sprache ist Kulturgut. Man kann sie nicht wie ein Bild aufhängen, als Gebäude begehen oder als Denkmal bewundern. Sprache lebt davon, gesprochen und geschrieben zu werden“, überzeugte er die Zuhörer. Das dreistündige Seminar wurde komplett in Plattdeutsch abgehalten. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich ab Dezember 2015 in einwöchigen Kursen an der Uni Oldenburg unter Federführung der Landesschulbehörde fortbilden lassen

Weitere Informationen

unter www.schoolmester.de

Als Unterrichtselement können diese angehenden „School- mester" die plattdeutsche Sprache künftig einsetzen.

 

Referent und versierter Experte: Heiko Frese beim Ausbil­dungsseminar in Nordhorn.

   
   

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