Weihnachtsgeschichten

von Anni Semlow
 
     
 
 
   
         
         

De Geschichte van den Wiehnachtssteern

Bij datt Vörberäiden ien Himmel to de Geburt van dat Christkind düssen de Blomen ock nich felen. Menn so vull Sorten kwammen doar joa nich ien Froage, ett giff nich full Blomen de ien’t Wijnter blöiht.

De Christrose heff sick fort mäilt unn anners wass doar kinne Blome de ien’ne Wijnterkühlte heel bis noa’n Stall noa Bethlehem goahn woll. Menn mett eene Blome van de Engel nicht tefree, ümdatt den leven Herrgott alle Planten enn Blomen maakt harr, wass datt för sienen Söhn doch wall to minn.

Se wann lange an’t overleggen unn toläst wollen dann doch noch datt Schneeglöckchen, de Gaunsebloome unn den Krokus mett de Christrose noa Bethlehem goahn. De Rose, de Nelke, de Lilie unn noch watt anner Blomen tröcken sick gauw ien’ne läste Riege trügge. Ett wass eär fullste kault.

Upp eenmoal kwamm doar noch ne anner Plaunte mett gröne Blaa an, se woll ock wall mett goahn. Se söög wall nich soa moij ut, menn ett was doch better at nix. Joa, doar wann de Engel wall mett ienvestoahn.

Nou maakten sick de Christrose, datt Schneeglöckchen, de Gaunsebloome, de Krokus unn de Plaunt mett de grönen Blaa upp de Weg noa Bethlehem.

Ett wass na’e kault unn düster unn de Wijnd tröck an eäre Blaa unn woll se hoaste futtpusten.

Menn upp eenmoal begünn doar an’n Himmel nen Komet an to löchten; unn wenn’t doardör ock van buuten nich woarm wööd, so möök sien Lecht doch heel glükkig enn bliede.

Mett grooten Moot güngen se wieter. Menn wu nöger se an denn Stall kwammen, ümso meär Schrick üm’t Hatte kreeg de Plaunte mett de grönen Blaa, woar harr se sick doar doch upp ienloaten. Bloomen, de moij blööien sulln bij datt Christkind kummen, nich Plaunten mett gröne Blaa.

Heel sachies güng se wieter, eäre Trä wööden alle vesichtige unn se prakesserte de over noa wou moij de Rosen, Nelken enn Lilien blööiden enn rööken, unn wou sull se nou souner een Blööisselblaad vör datt

Christkind stoahn.

Wou se nou teläst bij den Stall ankwammen, träen de Christrose, datt Schneeglöckchen, de Gaunsebloome unn de Krokus vör de Krüppe. Dat Christkind harr de Bloomen ock fort leev unn greep mett siene Hanne doarnoa.

Menn de Plaunte mett de grönen Blaa stünn noch vör de Dööre. Menn wou upp eenmoal Maria eär winkte, se sull doch binnen kummen, kreeg se sovull Schrick unn was soa bange, datt eäre heele Blaae beewten. Se schaamde sick soa slimm, datt sick eäre Blaa boven road farvten, nett soa as wenn de Mäinschen nen roden Kopp kriegt.

Datt Christkind lachde eär an unn streek mett eäre kläinen Haune over de moijen roaden Blaa.

Doar föölde de Plaunte de Leevde van datt Kijnd, unn datt de helpt wodd’t, de to em koump. Nou wüss de Plaunte, de roaden Blaa harr se an Stee van de Blööijssel kreegen, de se nich harr – unn eär Hatte wass vull van Daunk.

Siet de Tied hett de Plaunte mit de grönen Blaa Wiehnachtssteern. Unn ieter Joahr att’t upp Wiehnachten to geht, krigg de Wienachtssteern siene roaden Blaa.

(Kiek doch bloos iss, wou moij de bint!)

         

 

Fröhliche Wiehnachten

(aus dem Buch „Wiehnachten tohuus“ von Heike Thode-Scheel)

Do

oal good enn fröindlik wass enn nöagde denn Knecht, he sull att eärste watt van den Täiler nemmen. Menn se harr denn Täiler wall soa upp de Toafel sett‘t, datt de besten enn leckersten Stückies all upp eäre Sieten laggen, wou de Buur enn se satten.

Se meente wall, att denn Knecht enn de Mäid wall soa fessunlik wadden enn nich over denn slechten Koken to langden enn denn betteren Koken nömmen.

Menn de Knecht wass nich unner de Uule utbroadt enn wüss wall ha watt de Frau sick doarbij dachte enn keek mett heel smachtige Oagen noa de anner Siete van’n Täiler woar de moijen Stückies laggen.

Menn wou sull he datt nou angoahn, att he doar ankummen kunn?

Upp eenmoal schött’de em ett ien’n Kopp. Ett wass nen heelen moijen bounten Täiler enn roundüm to stünn mett groote gauldenen Bookstaven: „Fröhliche Weihnacht!“

He böagte sick sö’n bettien noa vörn enn dö soa att off he versöchte de Schrift te leären enn sä soa tegenbij: „Och, kiek iss, watt steht doar dann upp den Täiler schreven?“ Enn dann fünng he an to bookstabeeren. Enn ümdatt he datt ock to Äinde leären kunn, dräihte he den Täiler sö’n lück bettien üm.

Enn wou sullt ock nich anners ween, att he mett datt Leären kloar wass, laggen doch tofallig all de groten enn leckeren Stückies Kooken upp siene Siete.

Dann nömm he sick een groot Stück doar off, dö de Mäid noch’n Stückien upp’n Täiler, keek de Frau an, griente sö’n bettien enn sä: „Kiek an „Fröhliche Weihnacht!“

ar was maol nen Knecht denn deente bij nen Buur. Alle Löö ien’ne Noaberschupp wüssen wall, att de Burenfrau eär Deenstvolk datt Etten nich günn. To Dag enn Tied att se mit eären Mann ien’ne beste Kamer enn denn Knecht enn de Mäid kreegen ien’ne Köken ett Etten todeelt, watt ock nich ait van’t Beste wass.

Menn att Wiehnachtsoavend wass, woll se sick nix noaseggen loaten enn döö soa att off se ‘n groot Hatte för eär Deenstvolk haar enn nöagte se ien’ne beste Kamer. Dann kwamm nen groten Täiler full leckern Kooken upp de Toafel. Se döö dann soa att off se upp eenm