Grafschafter Platt für groß und klein
Autoren:
Willy Friedrich, Uelsen
Jan Mülstegen,Esche
Albert Rötterink, Emlichheim
Heinrich Voort, Gildehaus
Heimatverein der Grafschaft Bentheim
ISBN: 3-922428-37-1
Seit seiner Gründung im Jahre 1910 hat der Heimatverein die Bewahrung und Pflege der heimischen Mundart stets als besonders wichtige Aufgabe betrachtet. Diesem Ziel gilt auch das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellte Buch „Ut de Pütte“, in dem fast zwei Dutzend Plattschreiber aus verschiedenen Gebieten des Bentheimer Landes zu Wort kommen.
Während früher ein Plattsprecher schnell zu erkennen gab, aus welchen Kirchenspiel er stammte, hat die Mobilität der Menschen unserer Zeit viele sprachliche Besonderheiten in den Hintergrund treten lassen. Doch noch heute „kürt“ der Gildehauser sein Platt, am „proaten“ erkennt man die anderen Grafschafter; der Nordhorner weist sich durch die eigenartige Verkleinerungssilbe aus, wenn er einen kleinen Topf als „Pöttien“ bezeichnet; der Wilsumer nennt den ersten Arbeitstag der Woche „Maandag“ im Gegensatz zu den sonst üblichen „Moandag“, um nur drei Beispiele aufzuzählen. Arnold Rakers hat die Unterschiede herausgearbeitet, an denen Mundartgebiete in der Grafschaft Bentheim deutlich werden; sein 1953 erschienener Aufsatz und die dazugehörige Karte werden hier noch einmal abgedruckt.
Zwei Drittel der Autoren, deren Beiträge dieses Buch enthält, schreiben noch heute, Plattdeutsch lebt!
Das Buch kann auf der Internetseite des Heimatvereins der Grafschaft Bentheim e.V. bestellt werden:
