Plattdütsch in de Groafschup

 

 

   

 

 
 
   

Moj is da Groafschupper Land

 

Ick lagg in de Häide, dat Weer moj en sacht,
De Lewerties süngen, de Sünne heff lacht,
De Imen se summden,
De Horpen se brumden
Dor achte de Dannenkampswand ---
Wat moj is dat Groafschupper Land!

 

Dann stünn ick up’t Venne --- wat wiet kunn men sehn!
Gin Hüse, gin Böäme, gin Büsche, gin Stehen,
Een doch all’s soa prachtig,
De Wietde soa machtig,
Van Wolken ne Krone gespannt ---
O, moj is dat Groafschupper Land!

 

By Frenswegens Kloster. De Winde puusde kault.
Dör Müren en Pöste, Joahrhunderte ault.
So völl hebbt hier lewet,
Wo völle hier starwet
Nich wiet van de Vechtewaterkant!
O, ault is dat Groafschupper Land!

 

Ick lagg an de Vechte, de Himmel was blau,
Upt Größ an de Kanten moj glitzerd‘ de Dau.
De Golwen se glömmden,
De Fissies se swömmden,
De Vechte as sülwernet Band
Tröck sick dör dat Groafschupper Land!

 

Dör’t Benthemsche Hault froh’s monnens ick günk,
De Drossel, de Fink en de Nachtigall sünk ---
Giff’t buten en binnen
Wall Mojres te finnen?
Nömmt up men an Pracht allerhand ---
Nix tegen dat Groafschupper Land!

Carl van der Linde

 

 

 
 

 

 

 
   

 

GN 24.11.2020

Fachstelle Niederdeutsch jetzt neu besetzt

Gesche Gloystein tritt bei Emsländischer Landschaft Nachfolge von Linda Wilken an

Die neue Fachstellenleiterin, Gesche Gloystein (links), mit ihrer Vorgängerin Linda Wilken (rechts im Bild). Foto: Baumann

MEPPEN Zum 15. November ist die Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft neu besetzt worden. Gesche Gloystein tritt die Nachfolge von Linda Wilken an.

Gloystein stammt aus der Wesermarsch, wo sie zuletzt als Geschäftsführerin eines kleinen Soziokulturellen Zentrums, der Seefelder Mühle, tätig war. Für den Bereich Plattdeutsch fühlt sie sich gut aufgestellt, organisiert sie doch seit sechs Jahren das „PlattArt-Festival“ im Oldenburger Land.

Darüber hinaus hat sie von 2012 bis 2015 am Oldenburgischen Staatstheater für die niederdeutsche Sparte als Dramaturgin eng mit der August- Hinrichs-Bühne zusammengearbeitet und dabei auch Plattdeutsch erlernt. Gloystein hat Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim studiert und dort einen interdisziplinären Zugang zur Kulturarbeit kennengelernt, den sie auch in die niederdeutsche Szene einbringen möchte.

„Gesche Gloystein wird die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerin sicherlich mit gleichem Einsatz weiterführen, viele neue Ideen einbringen und das Netzwerk ausbauen“, ist Hermann Bröring, Präsident der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, überzeugt. Bewährte Formate wie der „Schoolmesterdag“, der „Schooltheaterdag“ und auch das „Plattsatt-Festival“ sollen fortgeführt werden, ergänzt mit neuen Impulsen, so der Landschaftspräsident.

Wir freuen uns auf Sie.

Platt AG der Grafschaft Bentheim

 

 
   
   

Liebe Plattproater !

Das Thema Corona und Covid-19 nehmen wir weiterhin sehr ernst. Da uns die Gesundheit unserer Mitglieder am Herzen liegt haben wir eine große Bitte, haltet euch an die vorgeschriebenen Maßnahmen unserer Regierung, Abstand halten, Masken tragen und Kontakte mit mehreren Personen meiden. Nur dann können wir unseren Beitrag leisten, das weniger Menschen angesteckt und am Coronavirus sterben.

Über unsere Internetseite und der GN halten wir euch auf dem laufenden
Achtet auf Euch, seid behütet und bleibt gesund
.

 
   

GN 26.11.2020

Bund und Länder einigen sich auf Corona-Regeln / Weihnachtsferien zwei Tage früher

Treffen nur noch mit fünf Personen

 

HANNOVER/BERLIN  Bund und Länder haben gestern bis in den späten Abend über weiter reichende Corona-Maßnahmen verhandelt. Der Teil-Lockdown wird demnach zunächst bis zum 20. Dezember verlängert. Die Teilnehmer gingen aber davon aus, dass die Beschränkungen bis Anfang Januar erforderlich sein werden. Zudem wurden die Kontaktbeschränkungen verschärft. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kündigte an, die Beschlüsse nahezu unverändert umsetzen zu wollen. Was ab dem 1. Dezember gelten soll:

Kontaktbeschränkungen:  Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollen strenger begrenzt werden – auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen sein. „Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Verhandlungen. Dazu gehörten weiter Geduld, Solidarität und Disziplin.

Weihnachten und Silvester:

Über Weihnachten sollen die Beschränkungen gelockert werden. So sollen vom 23. Dezember an Treffen „im engsten Familien- oder Freundeskreis“ möglich sein, und zwar bis maximal zehn Personen – Kinder bis 14 ausgenommen. Wenn möglichst viele sich im Dezember an die Corona-Regeln hielten, werde es „gut vertretbar sein, die Kontaktbeschränkungen über Weihnachten bis zum 1. Januar zu lockern“, sagte Weil am Abend. Die Weihnachts- Regeln würden dann auch an Silvester gelten.

Schulen:  Wie in Nordrhein-Westfalen

beginnen die Weihnachtsferien auch in Niedersachsen dieses Jahr zwei Tage früher. Nach Angaben des Kultusministeriums in Hannover soll Freitag, der 18. Dezember, der letzte Schultag dieses Jahres sein. Ursprünglich war der 22. Dezember als letzter Schultag vor Weihnachten geplant. Nach hinten sollen die Ferien aber nicht verlängert werden. Demnach würde die Schule wie geplant am Montag, 11. Januar, wieder beginnen. Für den 17. und 18. Dezember können Eltern ihre Kinder zudem formlos von der Schule befreien lassen.

Einzelhandel:  Der Groß- und Einzelhandel soll weiter geöffnet bleiben – aber unter strengeren Auflagen für größere Geschäfte. Demnach soll künftig gelten, dass sich in Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche befinden soll. In größeren Geschäften ist geplant, dass jedem Besucher durchschnittlich 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Erweiterte Maskenpflicht:

Außerdem soll im Groß- und Einzelhandel die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gelten.

Gastronomie und Freizeiteinrichtungen:  Bereits vor den Bund-Länder-Gesprächen hatte sich abgezeichnet, dass die Menschen sich auf eine Verschärfung des Teil-Lockdowns im Dezember einstellen müssen. So bleiben Restaurants und Kneipen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen auch weiterhin geschlossen. Die sogenannten Novemberhilfen für vom Teil-Lockdown

betroffene Firmen, Einrichtungen und Menschen sollen im Dezember fortgeführt werden.

Teilweises Böllerverbot:  Silvesterfeuerwerk soll es weniger geben: Bund und Länder empfehlen den Bürgern, zum Jahreswechsel auf die Böllerei zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen soll die Verwendung von Pyrotechnik untersagt werden.

So geht es jetzt weiter:  Heute sollen die kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Am Montag gibt es noch eine Sondersitzung des Landtages, und am Dienstag soll die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft treten. Bis dahin sind noch Änderungen an den vorgestellten Plänen möglich.

 

 
   

Corona-Impfstoff rückt näher

Coronavirus

Das ist der Stand der Impfstoff-Entwicklung

Die wichtigsten Fragen und Antworten.

 

Wann wird ein Impfstoff zur Verfügung stehen?

Das hängt vom Verlauf der aktuellen Impfstudien und Zulassungsverfahren ab. Alle Prüfungen und Bewertungen eines Coronavirus-Impfstoffs werden mit der gleichen Sorgfalt wie bei anderen Impfstoffen erfolgen. Aktuell gibt es einige aussichtsreiche Impfstoff-Projekte in der letzten Testphase – darunter die Kooperation des deutschen Unternehmens  BioNTech und dem Pfizer-Konzern. Da sich derzeit verschiedene Impfstoffkandidaten in der letzten Prüfphase befinden, ist gut möglich, dass nach und nach mehrere Impfstoffe zugelassen werden. Die Zulassung eines Impfstoffs heißt aber noch nicht, dass dieser sofort für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen wird. Er muss noch in ausreichender Menge produziert und verteilt werden. Daher bedarf es anfangs einer Priorisierung, welche Personengruppe vorrangig geimpft werden.  

 

Wie sicher wird die Impfung sein?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen. 

Auch wenn die Impfstoffentwicklung dieses Mal deutlich schneller gelingen kann als bisher, geht damit kein Herabsenken der Standards für die Zulassung einher. Die Beschleunigung der Impfstoffentwicklung ist zum einen damit zu erklären, dass für sie viel Geld investiert wird und damit Studien ohne Zeitverzögerung im großen Stil durchgeführt werden können. Zum anderen überwachen und prüfen die Zulassungsbehörden die Impfstoffentwicklung so schnell es geht. Durch diese Priorisierung können die forschenden Firmen und Labore Zeit sparen und schneller von einer Prüfphase in die nächste gehen.  

 

Wie soll der Impfstoff verteilt werden?

Bis ausreichend Impfdosen für alle zur Verfügung stehen, wird es auch nach Zulassung eines oder mehrerer Impfstoffe Zeit brauchen. Wie viel Zeit, kann derzeit keiner sagen, da wir nicht wissen, wann welcher Impfstoff zugelassen wird. Eine gestaffelte Verteilung ist daher wahrscheinlich. Wie diese, national und international, aussehen wird, ist noch nicht abschließend geklärt.

Die  Ständige Impfkommission  beim Robert Koch-Institut (STIKO) hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ethikrats und der Leopoldina ein  Konzept entwickelt , in welcher Reihenfolge in Deutschland geimpft werden soll. Grundsätzlich gilt: Besonders gefährdete Gruppen - Risikogruppen und das medizinische Personal - sollen zu denen gehören, die zuerst geimpft werden. 

Die Verteilung des Impfstoffes soll in einer ersten Phase zentral erfolgen. Dazu werden regionale Impfzentren aufgebaut. Wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, sollen dann wieder – wie bei allen anderen Impfstoffen  die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen.

KOMMENTAR Danke GN

Endlich Hoffnung!

Es ist der ersehnte Silberstreif am Horizont: Womöglich noch vor Jahresende könnten erste hochwirksame Corona-Impfstoffe zugelassen werden. Noch nicht für alle. Aber beim entscheidenden Schutz der besonders Gefährdeten wären große Fortschritte möglich, und das in absehbarer Zukunft.

Damit die geweckten Erwartungen erfüllbar sind, muss die Politik zweierlei leisten. Die schnellstmögliche Beschaffung und Verteilung an diejenigen, die als Erste geimpft werden müssten, scheint auf gutem Weg.

Impfzentren und mobile Impfteams werden aufgebaut. Das wird auch ein personeller Kraftakt, für den alle Ressourcen – auch Freiwillige – mobilisiert werden sollten.

Zweitens braucht es die gesellschaftliche Akzeptanz, und zwar in doppelter Hinsicht. Theoretisch könnte man dank der rettenden Spritze sorglos in den Urlaub fliegen. Darauf in den kommenden Monaten zu verzichten, weil andere vorher dran sind, erfordert viel Solidarität.

Um dem Virus dauerhaft den Schrecken zu nehmen, müsste sich schließlich aber fast die ganze Gesellschaft impfen lassen. Viele haben davor Angst. Viele meinen, das sei unnötig, weil sie Corona für ungefährlich halten. Um sie zu überzeugen, braucht es mehr als gute Argumente. Nur wer den Impfgegnern mit Respekt begegnet, hat eine Chance, sie zum Mitmachen zu bewegen.

autor@gn-online.de

Von Tobias Schmidt

 
   

Euregio-Klinik stockt Kapazitäten auf / Verlegungen ins Emsland werden vorbereitet

„Alle müssen jetzt den Ernst der Lage erkennen“

Landrat Uwe Fietzek appelliert: Kontakte auch zu Angehörigen auf das Mindestmaß beschränken
Von Rolf Masselink

 

CORONAZAHLEN STEIGEN DRAMATISCH

Die Nordhorner Euregio-Klinik bereitet sich auf erhöhte Patientenzahlen vor. Der Landrat rechtfertigt Einschränkungen und appelliert an alle Generationen, Verantwortung zu zeigen.

GN 28.11.2020

 

Corona: Weiterer Todesfall

GRAFSCHAFT Zwölf neue Infektionen mit dem Coronavirus und einen weiteren Todesfall in der Grafschaft Bentheim meldet der Landkreis am Donnerstag. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 genannt werden, steigt somit auf 34.

Seit Beginn der Pandemie zählt die Kreisverwaltung 1478 nachgewiesene Infektionen. 1162 Menschen gelten inzwischen als genesen, das sind 23 Genesene mehr als noch am Mittwoch. In Quarantäne befinden sich 1007 Grafschafter. Der Inzidenzwert nach Angaben des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, der am Mittwoch noch bei einem Wert von 123,2 lag, sinkt auf 106,4.

Die 282 aktuellen Covid- 19-Fälle teilen sich wie folgt auf, in Klammern die Veränderungen zum Vortag:

■  Bad Bentheim: 33 Fälle (-1)

■  Emlichheim: 8 Fälle (-3)

■  Uelsen: 13 Fälle (-1)

■  Neuenhaus: 20 Fälle (-1)

■  Wietmarschen:

34 Fälle (+2)

■  Nordhorn: 152 Fälle (-7)

■  Schüttorf: 22 Fälle (-1).

 

 

Einfach Online-ID @3993 im Suchfeld eingeben. Aktueller Stand Coronavirus

Erschreckende, wieder steigende Zahlen
Achtet bitte auf euch, seid behütet

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 1.478 Tote 34
25.11. Infektionen 1.433 Tote 33
24.11. Infektionen 1.431 Tote 32
21.11. Infektionen 1.375 Tote 32
20.11. Infektionen 1.330 Tote 30
16.11. Infektionen 1.280 Tote 26

31.10. Infektionen 900 Tote 21
17.10. Infektionen 517 Tote 18
01.10. Infektionen 310 Tote 18
15.09. Infektionen 288 Tote 18
01.09. Infektionen 282 Tote 18
14.08. Infektionen 269 Tote 18
14.04. Grafschaft Bentheim Infektionen 181 Tote 9

Stand 28.11. 6.00 Uhr RKI

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 68.217 Tote 1.104
26.11. Infektionen 66.802 Tote 1.079
25.11. Infektionen 65.708 Tote 1.052
24.11. Infektionen 64.504 Tote 1.022
23.11. Infektionen 63.305 Tote 1.010
22.11. Infektionen 62.553 Tote 1.004
21.11. Infektionen 61.621 Tote 985
20.11. Infektionen 59.968 Tote 970
16.11. Infektionen 55.433 Tote 904
31.10. Infektionen 35.942 Tote 748
01.10. Infektionen 20.417 Tote 687
15.09. Infektionen 18.023 Tote 667
01.09. Infektionen 16.763 Tote 662
14.08. Infektionen 15.318 Tote 656
14.04. Infektionen 7.885 Tote 211
01.04. Niedersachsen Infektionen 4.348 Tote 43

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 1.017.830 Tote 15.640
26.11. Infektionen 995.879 Tote 15.210
25.11. Infektionen 965.229 Tote 14.832
24.11. Infektionen 946.822 Tote 14.460
23.11. Infektionen 932.367 Tote 14.159
22.11. Infektionen 927.990 Tote 14.061
21.11. Infektionen 914.181 Tote 13.918
20.11. Infektionen 891.525 Tote 13.662
31.10. Infektionen 527.916 Tote 10.452
17.10. Infektionen 359.802 Tote 9.776
01.10. Infektionen 295.315 Tote 9.509
15.09. Infektionen 263.222 Tote 9.366
01.09. Infektionen 244.802 Tote 9.303
14.08. Infektionen 222.557 Tote 9.229
14.04. Infektionen 130.072 Tote 3.194
01.04. Deutschland Infektionen 71.800 Tote 775

 


28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 60.974.406 Tote 1.432.394
26.11. Infektionen 60.421.103 Tote 1.421.997
25.11. Infektionen 59.788.879 Tote 1.409.974
24.11. Infektionen 59.174.990 Tote 1.396.738
23.11. Infektionen 58.569.934 Tote 1.386.998
22.11. Infektionen 58.142.501 Tote 1.380.777
21.11. Infektionen 57.563.897 Tote 1.372,515
20.11. Infektionen 56.894.628 Tote 1.360.674
16.11. Infektionen 54.484.292 Tote 1.319.472
31.10. Infektionen 45.591.657 Tote 1,189.254
17.10. Infektionen 39.436.255 Tote 1.106.470
01.10. Infektionen 34.066.395 Tote 1.016.189
30.09. Infektionen 33.716.818 Tote 1.009.718
15.09. Infektionen 29.262.004 Tote 928.573
14.08. Infektionen 20.385.592 Tote 744.413
14.04. Infektionen 1.886.175 Tote 119.766
01.04. Weltweit Infektionen 860.000 Tote 42.341

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 17.040.777 Tote 390.465

26.11. Infektionen 16.784.205 Tote 385.125
25.11. Infektionen 16.538.502 Tote 379.502
24.11. Infektionen 16.290.403 Tote 372.796
23.11. Infektionen 16.091.549 Tote 368.321
22.11. Infektionen 15.912.906 Tote 364.999
21.11. Infektionen 15.686.964 Tote 360.956
20.11. Infektionen 15.412.111 Tote 355.030
16.11. Infektionen 14.357.838 Tote 336.630
31.10. Infektionen 10.058.666 Tote 273.980
17.10. Infektionen 7.120.348 Tote 247.655
01.10. Infektionen 5.409.637 Tote 231.716
15.09. Infektionen 4.435.298 Tote 220.455
14.08. Infektionen 3.349.683 Tote 213.910
14.04. Infektionen 933.159 Tote 81.341
01.04. Europa Infektionen 465.000 Tote 30.452

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 266.038 Tote 2.773

26.11. Infektionen 260.512 Tote 2.667
25.11. Infektionen 254.710 Tote 2.577
24.11. Infektionen 250.333 Tote 2.459
23.11. Infektionen 247.188 Tote 2.388
22.11. Infektionen 241.961 Tote 2.328
21.11. Infektionen 235.351 Tote 2.224
20.11. Infektionen 228.683 Tote 2.116
19.11. Infektionen 221.688 Tote 2.054
18.11. Infektionen 214.597 Tote 1.945
17.11. Infektionen 208.613 Tote 1.887
16.11. Infektionen 203.956 Tote 1.829
12.11. Infektionen 172.380 Tote 1.564
11.11. Infektionen 164.866 Tote 1.499
10.11. Oestereich Infektionen 158.744 Tote 1.454

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 236.385 Tote 6.622

26.11. Infektionen 230.514 Tote 6.555
25.11. Infektionen 225.560 Tote 6.500
24.11. Infektionen Keine Angabe
23.11. Infektionen 208.295 Tote 6.406
23.11. Vorzeigeland Schweden ohnen Sanktionen

 


27.11. Infektionen 2.183.660
Tote 50.957
26.11. Infektionen 2.170.097 Tote 50.618
25.11. Infektionen 2.153.815 Tote 50.237
24.11. Infektionen 2.144.660 Tote 49.233
23.11. Infektionen 2.140.208 Tote 48.732
22.11. Infektionen 2.127.051 Tote 48.518
21.11. Infektionen 2.109.170 Tote 48.265
20.11. Infektionen 2.086.288 Tote 47.127
16.11. Infektionen 1.981.827 Tote 44.548
31.10. Infektionen 1.331.984 Tote 36.565
17.10. Infektionen 834.770 Tote 33.303
01.10. Infektionen 563.535 Tote 31.956
01.09. Infektionen 281.025 Tote 30.635
14.08. Infektionen 206.696 Tote 30.388
14.04. Frankreich Infektionen 98.076 Tote 14.967

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 503.123 Tote 9.184

26.11. Infektionen 498.653 Tote 9.109
25.11. Infektionen 493.744 Tote 9.035
24.11. Infektionen 489.818 Tote 8.945
23.11. Infektionen 484.648 Tote 8.891
22.11. Infektionen 479.260 Tote 8.870
21.11. Infektionen 473.190 Tote 8.822
20.11. Infektionen 467.257 Tote 8.730
16.11. Infektionen 442.871 Tote 8.486
31.10. Infektionen 341.374 Tote 7.345
17.10. Infektionen 220.052 Tote 6.773
01.10. Infektionen 124.097 Tote 6.419
15.09. Infektionen 83.399 Tote 6.256
01.09. Infektionen 70.667 Tote 6.224
14.08. Infektionen 61.204 Tote 6.165
23.07. Infektionen 52.404 Tote 6.139
23.05. Niederlande Infektionen 45.064 Tote 5.811

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 12.825.556 Tote 262.248

26.11. Infektionen 12.720.547 Tote 261.077
25.11. Infektionen 12.540.553 Tote 258.793
24.11. Infektionen 12.364.453 Tote 256.538
23.11. Infektionen 12.172.431 Tote 255.598
22.11. Infektionen 12.033.778 Tote 254.718
21.11. Infektionen 11.857.382 Tote 253.291
20.11. Infektionen 11.663.088 Tote 251.412
16.11. Infektionen 10.986.844 Tote 245.159
31.10. Infektionen 8.975.217 Tote 228.783
17.10. Infektionen 8.000.481 Tote 217.916
01.10. Infektionen 7.199.601 Tote 206.592
15.09. Infektionen 6.513.709 Tote 193.944
01.09. Infektionen 5.994.651 Tote 183.134
14.08. Infektionen 5.228.365 Tote 166.917
14.04. Infektionen 581.344 Tote 23.596
01.04. USA Infektionen 189.126 Tote 18.763

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 1.574.562 Tote 57.031

26.11. Infektionen 1.557.007 Tote 56.533
25.11. Infektionen 1.538.794 Tote 55.838
24.11. Infektionen 1.527.495 Tote 55.230
23.11. Infektionen 1.512.045 Tote 55.024
22.11. Infektionen 1.493.383 Tote 54.626
21.11. Infektionen 1.473.509 Tote 54.286
20.11. Infektionen 1.453.256 Tote 53.775
16.11. Infektionen 1.369.318 Tote 51.934
31.10. Infektionen 989.745 Tote 46.229
29.10. Infektionen 942.275 Tote 45.675
01.10. Infektionen 460.178 Tote 42.202
15.09. Infektionen 371.125 Tote 41.637
01.09. Infektionen 335.873 Tote 41.501
14.08. Infektionen 313.798 Tote 46.706
23.05. Großbritanien Infektionen 257.154 Tote 36.675

 

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 1.509.875 Tote 52.850

26.11. Infektionen 1.480.874 Tote 52.028
25.11. Infektionen 1.455.022 Tote 51.306
24.11. Infektionen 1.431.797 Tote 40.453
23.11. Infektionen 1.408.868 Tote 49.823
22.11. Infektionen 1.380.531 Tote 49.261
21.11. Infektionen 1.345.767 Tote 48.569
20.11. Infektionen 1.308.528 Tote 47.870
16.11. Infektionen 1.178.529 Tote 45.229
31.10. Infektionen 647.674 Tote 38.321

01.10. Infektionen 317.409 Tote 35.918
15.09. Infektionen 288.761 Tote 35.624
01.09. Infektionen 269.214 Tote 35.483
14.04. Infektionen 159.516 Tote 20.465
01.04. Italien Infektionen 105.792 Tote 12.428

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 1.617.355 Tote 44.374

26.11. Infektionen 1.605.066 Tote 44.037
25.11. Infektionen 1.594.844 Tote 43.668
24.11. Infektionen 1.582.616 Tote 43.131
23.11. Infektionen 1.556.730 Tote 42.619
22.11. Infektionen 1.567.730 Tote 42.619
21.11. Infektionen 1.556.730 Tote 42.619
20.11. Infektionen 1.541.574 Tote 42.291
16.11. Infektionen 1.458.591 Tote 40.769
31.10. Infektionen 1.185.678 Tote 35.878
17.10. Infektionen 936.560 Tote 33.775
01.10. Infektionen 778.607 Tote 31.973
15.09. Infektionen 593.730 Tote 29.848
01.09. Infektionen 462.858 Tote 29.094
14.04. Infektionen 170.099 Tote 17.756
11.04. Spanien Infektionen 158.273 Tote 16.081

 

28.11. Infektionen Tote
27.11. Infektionen 6.204.220 Tote 171.460

26.11. Infektionen 6.166.606 Tote 170.769
25.11. Infektionen 6.118.708 Tote 170.115
24.11. Infektionen 6.087.608 Tote 169.485
23.11. Infektionen 6.071.401 Tote 169.183
22.11. Infektionen 6.052.786 Tote 168.989
21.11. Infektionen 6.020.164 Tote 168.613
20.11. Infektionen 5.981.767 Tote 168.081
16.11. Infektionen 5.863.093 Tote 165.798
12.11. Infektionen 5.747.660 Tote 163.358
29.10. Infektionen 5.468.270 Tote 158.456
17.10. Infektionen 5.200.300 Tote 153,214
01.10. Infektionen 4.810.935 Tote 143.952
15.09. Infektionen 4.345.610 Tote 132.006
01.09. Infektionen 3.908.272 Tote 121.381
23.07. Infektionen 2.227.514 Tote 82.177
23.05. Brasilien Infektionen

■  Auf GN-Online sind weitere Daten abrufbar.

 
   

GN vom 11.12.2019

Plattdeutsch wird Studienfach
Niedersachsen will gefährdete Sprache stärker fördern / Lehrstuhl in Oldenburg geplant

 

Von Klaus Wieschemeyer und Marie Busse

HANNOVER

Plattdeutsch gehört fest zu Norddeutschland. Doch angesichts der Vorherrschaft des Hochdeutschen steht die Regionalsprache unter Druck. Niedersachsen will das Platt nun stärker in den Schulen fördern.

Die Landesregierung hat angekündigt, sich stärker für den Erhalt der „kleinen Sprachen“ Plattdeutsch und Saterfriesisch zu engagieren. Insbesondere in der Schule sollen die Regionalsprache Niederdeutsch und die Minderheitensprache Saterfriesisch gefördert werden. Die Neuauflage eines entsprechenden Erlasses fördert nicht nur die Einstellung von Lehrkräften mit entsprechender Zusatzqualifikation, sondern fordert auch Sprachbegegnungen, die Aufnahme regionaler und regionalsprachlicher Bezüge in den Unterricht.

Plattdeutsch soll künftig als grundständiges studierbares Unterrichtsfach ausgewiesen werden, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) unserer Redaktion. Das Ministerium

hat dafür 350 000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. An der Universität Oldenburg wurde bereits ein erstes Grobkonzept dafür erstellt und eine Professur ausgeschrieben. Die Suche nach einem Lehrstuhlinhaber läuft derzeit.

Der Lehrstuhl soll darüber hinaus mit zwei ganzen und zwei halben Stellen ausgestattet werden. Für den Haushalt 2020 sind zwei weitere Stellen vorgesehen. Bis der Lehrstuhl läuft, kann es noch ein wenig dauern, doch Thümler sieht die Sprachförderung auf einem guten Weg. Denkbar ist, dass sich das Plattdeutsche als Nebenfach bei Lehramtsanwärtern etabliert, die nach dem Studium gerne in ihre Region zurückkehren wollen.

Schon jetzt gibt es landesweit 90 Projektschulen für Plattdeutsch in Niedersachsen. Diese erhalten maximal drei Schuljahre lang ein bis drei Unterrichtsstunden zur Einbindung der Regionalsprache in den Unterricht beziehungsweise in den Schulalltag. 24 Beratungskräfte arbeiten im Bundesland für die Förderung der Regionalsprachen, meist in der Grundschule oder der Sekundarstufe.

Es gibt einen plattdeutschen Lesewettbewerb, die Aktion „Freedag is Plattdag“ (Freitag ist Plattdeutschtag) und ein Heft mit der Geschichte der „Lüttje Muss“ (kleine Maus) in verschiedenen Platt-Varianten.

Auch an Schulen in der Region wird Plattdeutsch gefördert. Doch die Sprache hat gelitten: „Plattdeutsch hatte jahrzehntelang einen schweren Stand“, sagt Josef Grave von der Emsländischen Landschaft. Mittlerweile werde Platt im Alltag jüngerer Menschen kaum gesprochen. Einige Ausnahmen gibt es: Zu ihnen zählt Keno Veith, der mit seinen plattdeutschen Videos Tausende Nutzer erreicht. Sorgen um die Sprache macht er sich trotzdem.

 
   

Entspanntes Verhältnis zur Sprache: Heute gibt Marie Busse ihren Kollegen Tipps, wie plattdeutsche Begriffe ausgesprochen werden. Foto: Michael Gründel


Die-Carl-von-Ossietzky-Universitaet-in-Oldenburg-an-der-bald-Plattdeutsch-gelehrt-wird

 
   
   

Plattdeutsch in der Pflege

Neues Zertifikat für Pflegeheime kommt

BREMEN „Allns warrt goot“ – Mit Plattdeutsch können Pflegekräfte im Norden einen anderen Zugang zu ihren Schützlingen bekommen. Denn die hören die Muttersprache gern – selbst wenn es nur ein paar Brocken sind.

Plattdeutsch kann in Norddeutschland eine große Hilfe in der Pflege sein. Viele alte Menschen und Demenzkranke fühlen sich in ihrer Muttersprache besser angesprochen. Initiativen für „Plattdüütsch inde Pleeg“ gibt es deshalb in mehreren Bundesländern. Das Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen ergänzt sie nun mit dem „PlattHart“, einem neuen Zertifikat, um das sich Pflegeeinrichtungen bewerben können. Das Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen wird von Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein finanziert. Auch mit Mecklenburg-Vorpommern wird kooperiert.

„Ich habe oft gemerkt, ich erreiche die Menschen auf Platt besser“, sagte Jan-Bernd Müller (32) der Deutschen Presse-Agentur. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Länderzentrums ist im Emsland mit Plattdeutsch aufgewachsen und hat Gerontologie studiert, also die Wissenschaft vom Altern. „Demenzkranke fallen im Lauf der Zeit in ihre Muttersprache zurück“ – das ist seine Erfahrung aus der Arbeit in Altenheimen. „Es ist wie eine Bibliothek, in der das letzte Buch, das stehen bleibt, die Muttersprache ist.“ Um das Zertifikat zu erhalten,

sollen Altenpflegeeinrichtungen den Gebrauch von Niederdeutsch in ihr Leitbild aufnehmen. Ein Teil der Körperpflege, der Betreuung, auch der Seelsorge soll auf Platt stattfinden. Und jedes Heim soll mindestens eine hauptamtliche Kraft mit Plattdeutsch- Kenntnissen aufweisen. Die Einrichtungen hätten sehr unterschiedliche Träger, sagte Christianne Nölter, die Leiterin des Länderzentrums. Beim „PlattHart“ gehe es darum, ihnen einheitliche Kriterien an die Hand zu geben.

Nach Müllers Erfahrung sind viele Pflegerinnen und Pfleger motiviert, Plattdeutsch in der Arbeit anzuwenden. „Wenn Pflegekräfte merken, dass sie damit einen Zugang zu ihren Patienten bekommen, dann lernen sie das.“ Sie müssten dazu nicht die ganze Sprache beherrschen, einzelne Wörter, Sätze und Redensarten reichten oft aus. Ein Wörterbuch solcher Ausdrücke haben der Landkreis Oldenburg und seine Berufsschulen schon 2014 zusammengestellt. Von der Broschüre „Plattdeutsch in der Pflege“ seien bereits 12.000 Exemplare verteilt worden, sagte Hella Einemann-Gräbert, eine der Autorinnen.

„Wo geit Se dat?“ (Wie geht es Ihnen?) heißt es darin, „Fallt dat Sluken swoor?“ (Fällt das Schlucken schwer?). Es geht um „Blootdruck“ (Blutdruck), „Liefkeel“ (Bauchschmerzen), „Hosten“ (Husten). Es fehlt auch nicht die freundliche Aufmunterung „Dat warrt beter, dat duert sien Tiet“ (Das wird besser, das braucht seine Zeit).

Einemann-Gräbert hat an der Berufsschule in

Wildeshausen unterrichtet. Dort gibt es nicht nur plattdeutschen Sprachunterricht für angehende Pflegekräfte, auch ein Teil des Fachunterrichts findet auf Platt statt. An der Ursula-Kaltenstein- Akademie der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Bremerhaven werden ebenfalls Pflegekräfte in Plattdeutsch geschult.

Müller und Nölting setzen sich für ihr Plattdeutsch ein, aber sie sehen das Zertifikat auch als Konzept, das man auf andere Sprachen anwenden könnte. Pflegeeinrichtungen sollten auf viele Muttersprachen eingerichtet sein, auf Fremdsprachen, Minderheitensprachen oder Dialekte, sagte Müller.

dpa

Die Broschüre „Plattdeutsch – Sprache des Herzens“ hält Jan-Bernd Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Länderzentrum für Niederdeutsch, in den Händen. Der Einsatz von Plattdeutsch in der Pflege soll vom Länderzentrum mit einem Zertifikat für Pflegeeinrichtungen gefördert werden. Foto: dpa

 

 
   

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

     
     
   
     

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet.