Plattdütsch in de Groafschup

 

 

   
   

Fastentied – de „H“-Diät

Is wedder Fastentied, 40 Dage van Aschermiddeweek an bit Ostern. De Sünndage tellt ja woll nich daarto, denn weern dat ja 44 Daag. Enige willt dat Schmöken upgeven, anner Lü willt ofnehmen. Wenn man old ward un noch good to Weg is, noch lopen kann, ward man faken fraagt: „Wu maakst du dat, dat du noch so fit büst?“ Denn segg ik immer wat mien Spröök is: „Positiv denken, sük sülvst ene Tokunft geven, anner Freud schenken, dat is Balsam vör`t Leven.“

Seker is man nich mehr so gelenkig, man vergett al maal wat, dat is nu maal so in`t Öller. Ik geev denn as Raad, ene „H“-Diät to maken. Allens wat mit “H” schreven ward is good. Mörgens upstahn, eerst een halv Liter Water drinken. To`n Fröhstück denn Haverflocken mit H-Melk, halv Schiev Brood of een Brtötchen mit „Heide-Hönnig.“ Hönnig van uns Imker is gesund. Denn noch een Schiev mit Heidelbeermarmelaad, plattdütsk „Bickbeern.“ Bickbeern hebbt soveel gesunde Stoffe, wu man dat nalesen kann. Wenn man Appetit hett, noch een hard koken Höhnerei. To`n drinken: Hagebutten- of Holundertee.

To`n Middag heet dat ja F.D.H. (Friss die Hälfte). Ward man öller, is dat beter van allen bloot halv Portionen to eten. Good schmeckt vörweg heet Hochtiedssopp, Höhnersopp of Heidetuffelssopp. Nich slecht is ok of un an braden halv Hähnchen of Höhnerfrikassee to probeern. As Fleesk is Hackfleskbraden, Hüftsteak of Hirschkalvsbraden to nennen. Bi Fisksorten sünd Heilbutt, Hecht, Hering un de Heideforelle antoraden. Gemüse so as Hülsenfrüchte, Salat hören immer daarto. Achteran Vanillen-Pudding mit Himbeerstipp, lecker.

To`n Koffie kann man Hefekoken, Haverflockenmakronen of Haselnööttort to sük nehmen. Bi Avenbroodeten geev dat fröher bi de Buurn mindestens fiev maal in de Week Hering,

H ollandske Matjeshering un heet Pelltuffels, de sünd vandag noch gesund. Hollandske Kees un Harzer Kees schmeckt good. To`n schnökern Halvbitter-Schokolaa, sall man good na slapen könen. Good för de Gesundheit sünd Haselnööt. Of un an maal enen Helbing Kümmel, een Hörnerwhiskey (Jägermeister) of een Heidegeist drinken. Dat heet ja: „Wenn man in die Heide reist, drinkt man enen Heidegeist.“ Un nich to vergeten! Vör`d Bedd gahn noch een halv Glas Water drinken!

Wenn man sük an disse „H“-Diät holt, kann man old worden. Wichtig is aver ok vör uns Ollen, sien Humor behollen, bi`t Eten nich to överdrieven un immer neeschierig ween!!

Carl Friedrich Bautsch
20.03.2014

 

 

 

   

 

 
   

GN 21.1.2021

Landschaft stellt plattdeutsche Corona-Plakate vor

 

Präsentieren das Plakat: Der Grafschafter Landrat Uwe Fietzek (links) und Hermann Bröring, Präsident der Emsländischen Landschaft.

Foto: privat

 

 
   

Liebe Freunde der plattdeutschen Sprache !

Das Thema Corona und Covid-19 nehmen wir weiterhin sehr ernst. Da uns die Gesundheit unserer Mitglieder am Herzen liegt haben wir eine große Bitte, haltet euch an die vorgeschriebenen Maßnahmen unserer Regierung, Abstand halten, Masken tragen und Kontakte mit mehreren Personen meiden. Nur dann können wir unseren Beitrag leisten, das weniger Menschen angesteckt und am Coronavirus sterben.

Ab 30.11.2020 die Corona NEWS unter

"dat naijste "

Über unsere Internetseite und der GN halten wir euch auf dem laufenden.

 

 
   
 
   

Plattdeutschkurse in der Volkshochschule Grafschaft Bentheim

Bernhard-Niehues-Strasse49, 48529 Nordhorn 05921/83650

Plattdeutsch - Der besondere Deutschkurs

Plattdüütsch - dat maakt Pleseär!

Für alle - ohne und mit Vorkenntnissen

Ist Plattdeutsch für Sie eine interessante Fremdsprache und möchten Sie Grundkenntnisse darin erwerben? Oder können Sie zwar Platt verstehen, sprechen es aber noch nicht? Wir lernen, eine einfache Unterhal­tung auf Plattdeutsch zu führen sowie kurze Texte zu lesen und zu verstehen. Bei Lust auf mehr ist ein Fort­setzungskurs möglich.

Nähere Informationen bei der Kursleiterin,
Tel. 05924/1949.
Anette Bardenhorst
Mi., ab 17.03.2021, 19:45 - 21:15 Uhr, 8 Termine
Nordhorn, VHS, Bemh.-Niehues-Str. 49, Raum 309 Gebühr: 48,50 € 16 UStd.
Kurs-Nr. 4970

Plattdüütsch - Fortsetzung
Treff für Teilnehmer/iimen mit Vorkenntnissen
Wer schon am Plattdeutschkurs teilgenommen und „Pleseär“ daran gefunden hat, kann sich einmal mo­natlich im Fortsetzungskurs zum „Plattproaten“ - Kon­versation auf Platt - treffen, um das Gelernte zu üben. Nähere Informationen beim Kursleiter, Tel. 05921/39292

Harm Hindrik Schoo

Di., 09.02.2021, 20:00 - 21:30 Uhr
Di., 09.03.2021, 20:00 - 21:30 Uhr
Di., 13.04.2021, 20:00 - 21:30 Uhr
Di., 11.05.2021, 20:00- 21:30 Uhr
Di., 08.06.2021, 20:00 - 21:30 Uhr
Di., 06.07.2021, 20:00 - 21:30 Uhr

Nordhorn, VHS, Bemh.-Niehues-Str. 49, Raum 216 Gebühr: 36,50 € 12rUStd.
Kurs-Nr. 4972

 

 

 
   
   

 

Das Wahrzeichen der Wasserstadt Nordhorn

 

Die Jantje, ein sehr schönes Fotomotiv in der Adventszeit

 

„Ock wenn’t Jammer is, dat wij et leste Joar denn Wiehnachtsmarkt missen munn’n, woll’n wij doch met ounse „Konzept“ van Lecht ien de Vöarwiehnachtstied föar ‘ne Atmosphäre sorgen, woar men sick good bij föölt“ segg denn Baas van’n VVV Notthoarn, Matthias Bönemann. „Enn et is ’n nijt Element, wat ien de Oagen sprijnk, ümdat et ien’t rechte Lecht sett’t wodden is“ meent Andreas Kinser, de Vöarsitter van Graf-Ship, en segg vedann, dat dit Unnernemmen van Stadt, VVV en Graf-Ship bij dee Löö, dee dat see’t ’n Glimmlachen up’t Gesicht bräink.

 

Als „rundum gelungen“ lobte Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling die „Jantje“-Beleuchtung. „Auch wenn wir dieses Jahr leider auf den Weihnachtsmarkt verzichten müssen, wollen wir mit unserem Beleuchtungskonzept in der Innenstadt für vorweihnachtliche Wohlfühlatmosphäre sorgen“, sagt VVV-Geschäftsführer Matthias Bönemann. Neues Element und optisches Highlight in diesem Beleuchtungskonzept ist die illuminierte „Jantje“. Graf-Ship-Vorsitzender Andreas Kinser sprach von einem „schönen Gemeinschaftsprojekt“, das den Citybesuchern „ein Lächeln aufs Gesicht zaubern“ könne.  Danke Matthias Bönnemann

 
   

 

De Jantje

De Jantje is en Plattbodenschipp van dat Ssoart Steilsteven en is ien dat Joar 1923 ien Delftziel baut en as Mabé ien Deenst sett’t wodden. Noa kotte Tied wööd se ien Neelzje ümdöpt enn dööt doarnoa eären Deenst as Frachtsegelschipp up de dumoalige Zuiderzee (watt vandage dat iJsselmeer is), de Friesschen Meere, WaddenZee en de Knöale van de Nederlande. 1958 wööd d‘r ’n 80 PS Kromhout Dieselmetoar ienbaut enn 1969 as Frachtschipp toloaten. Ümdat se nich meär as 60 to laan düs, kunn se nich met de grötteren Schippe methollen enn wööd doarüm ut’n Deenst nömmen enn ann Laund sett‘t. Millen van de 70er Joaren wööd et dat eärste moal probeärt, dat Schipp weär terechte te maken. Man denn Besitter mekeärde et an’t Gäild. 1976 is he kepottgoan en dat Schipp köimp met 8000.- Gülden unnern Hamer. Denn Köaper hadde de wall hel wat met föar, man de Wind was de wanner weär ut. Van millen van de 80er Joaren off an dümpelte dat Schipp so föar sick henn und wööd met de Tied met veschillen Gerack fullpackt. Wo dissen Besitter 2009 störw, achterlööt he siene Arwen n’n rummelig Schipp, wat se so gauw at’t günk weär qwiet wollen. To de Tied spröcken n’n paar Lö, de noch wat up de Beene stellen wollen en sick föar dat „Projekt Wasserstadt Nordhorn“ iensedten Graf Ship an. Doarbij dachten se an en Schipp met ne kläine Weärtschup, wat an eene van Ollers her aule Stee, denn „Aulen Hafen“ föar de Aule Kark ien Notthoarn, liggen sull.. Man gauwe was kloar, dat dat met Gäild, wat de Löö so gewen wollen, nich ümtesetten was. Man ’n Schip sull et ween. En so stöttden se up Jantje. Alle wüssen, dat hier n’n Schip was, wat d‘r up wochte ut’n Schloap halt to wönnen. Doarbij heff Udo Bernsen scharp vehaundelt en kunn denn Pries noch heel wat drücken. Doarnoa hadde dat Schipp weär nen nijen Besitter. ‘N bestäilden Ambachtsmann kunn beleggen, wat de meesten all dacht han’n, de Jantje is n’n Schat, een van de lesten unvebauden Schippe van dat Ssoart Steilsteven. Doarmet was ock kloar, dat an an dat Schipp nicks veannert wönnen düss. Dat Schipp sull een schwömmend Däinkmoal ien Notthoarn ween, wat ock föart. So wööd se, met nije Farwe an’n 03.1.2009 noa Notthorn bracht un an’n Aulen Hafen met heel wat Gedoo up’t Water bracht. Noa ne hooge Tal an Joaren lag nou weär ’n Schipp an de Stee, woar froger ien Notthoarn ock de Schippe fastmöken. De Löö ien Notthorn en ümto wan’n best tefree met dat Schipp en wenneär was et „ounse Jantje“. De Stadt Notthoarn en de Ambachtslöö, de d‘r met te doon hadden, hebt best tohoape warkt, üm de Stee föar den „kleinen grünen Frachter“ (Zitat GN) torechte te maken. De meeste Tied vebrengt Jantje wall up disse Stee. Man 4 – 5 Moal ient Joar, at woar watt besünners lös is, velat se den Hafen üm as „schwimmender Sympathieträger“ föar Notthoarn ien‘t Ümland unnerweggens to ween.

 

 

Jantje

Die Jantje ist ein Plattbodenschiff vom Typ Steilsteven und wurde 1923 in Delftzijl gebaut und als Mabé in Dienst gestellt. Nach Kurzer zeit wurde sie in Neeltje umgetauft und verrichtete dann ihren Dienst als Frachtsegelschiff auf der damaligen Zuiderzee ( dem jetzigen Ijsselmeer ), den Friesischen Meeren, der Waddenzee und den Kanälen der Niederlande. 1958 wurde sie mit einem 80 PS Kromhout Diesel versehen und erhielt bis 1969 eine Zulassung als Frachtschiff. Mit einer Ladefähigkeit von 60 to war sie aber schon längs nicht mehr konkurrenzfähig und so wurde diese Genehmigung auch nicht mehr verlängert und Jantje aufgelegt. Mitte der 70er Jahre des vorigen jahrhundert wurde der erste Versuch einer Restaurierung unternommen, dieser scheiterte aber an der Insolvenz des Besitzers. 1976 wurde es dann für sage und schreibe 8000.- Gulden aus der Konkursmasse verkauft. Der neue Eigner ging mit großem Schwung daran die Jantje wieder herzustellen, aber sehr schnell erlahmte dieser Elan. Ab Mitte der 1980er Jahre dümpelte die Jantje nur so vor sich hin. Der Laderaum füllte sich mit allerlei Krimskram von dem der Eigner wohl dachte, dass er ihn irgendwann für das Schiff gebrauchen könne. Als er 2009 verstarb hinterließ er ein rummeliges Schiff und eine Erbengemeinschaft, die nur eins wollte: Jantje schnell loswerden. Zu diesem Zeitpunkt traten einige engagierte Bürger an Graf Ship heran mit dem Wunsch heran, etwas für das Projekt „Wasserstadt Nordhorn“ zu tun. Ihnen schwebte ein Restaurantschiff am historischer Stelle, dem “Alten Hafen“ an der Marktkirche vor. Schnell war klar, dass mit den vorhandenen Spendengeldern diese Idee nicht zu verwirklichen war, aber ein Schiff sollte es trotzdem werden. In dieser Situation stießen wir auf Jantje. Sofort war den Beteiligten klar, dass hier ein Dornröschen auf seinen Kuss wartete. In scharfen Verhandlungen konnte Udo Bernsen den Preis noch drücken und schließlich wechselte das Schiff seinen Besitzer. Ein bestellter Gutachter bestätigte uns, was wir schon vermutet hatten: die jantje ist ein Schatz, eines der letzten unverbauten Schiffe vom Typ Steilsteven. Damit war ach klar, dass jegliche angedachte Umbaupläne ad acta gelegt würden. Die jantje sollte ein schwimmendes Denkmal führ Nordhorns maritime Geschichte werden. Allerdings auch ein fahrendes. So wurde sie gestrahlt und lackiert und am 03.11.2009 nach Nordhorn gebracht und am Alten Hafen in einer spektakulären Aktion zu Wasser gelassen. Nach vielen, vielen Jahren lag wieder ein Frachtschiff im an der historischen Stätte. Die Bevölkerung nahm das Schiff begeistert auf, im Nu war es „unsere Jantje“. Die Stadt Nordhorn und alle anderen beteiligten Behörden arbeiteten gut zusammen um einen schönen Liegplatz für den „kleinen, grünen Frachter“ (Zitat GN) herzurichten. Die meiste zeit wird Jantje an diesem neuen Anleger am Alten Hafen verbringe. Aber 4-5 Mal im Jahr wird sie zu besonderen Anlässen ihren Liegeplatz verlassen und als schwimmender Sympathieträger für Nordhorn in der Region unterwegs sein.

 
   

In unserer schönen Grafschaft Bentheim gibt es faszinierende Wasserstraßen mit ihren Bauwerken, die man unbedingt einmal sehen muss.

Nordhorn-Almelo-Kanal

Lage

Der Kanal verläuft zwischen der deutschen Stadt Nordhorn und dem niederländischen Almelo . Auf der deutschen Seite ist er für kleine Boote noch bedingt befahrbar. Er hatte ursprünglich eine Sohlbreite von 7,5 m, an der Oberfläche betrug die Breite 13,9 m. Der Kanal war 33 km lang.

Kurz vor der Grenze befindet sich die einzige deutsche Schleuse, die Schleuse Frensdorfer Haar . An der niederländisch-deutschen Grenze steht am Nordufer das alte Zollamt . In Nordhorn befinden sich verschiedene Kanalhäfen, die von der Textilindustrie genutzt wurden, so der Klukkert-Hafen , der heute wieder über einen Anleger und eine Slipanlage für die Freizeitschifffahrt verfügt.

In Harseveld befindet sich das Schuivenhuisje , ein Stauwehr , über das dem Kanal Wasser von dem Fluss Dinkel zugeführt wird, um den Wasserstand im Kanal zu regulieren. Der Kanal ist in Nordhorn mit der Vechte und über den Verbindungskanal mit dem Ems-Vechte-Kanal verbunden.

Geschichte

Der NAK ist Teil des Linksemsischen Kanalnetzes, welches zwischen 1870 und 1904 erbaut wurde. Anlass für seinen Bau war ein Vertrag zwischen den Niederlanden und der preußischen Regierung aus dem Jahr 1876, der die Kanalverbindungen zwischen den beiden Ländern regelte. Bis in die 1850er Jahre fand der lokale Schiffsverkehr auf der Vechte statt, die aber zunehmend versandete. Der NAK wurde auf der niederländischen Seite am 8. Februar 1889 und auf der deutschen Seite 1904 fertiggestellt. Durch die geringe Tiefe blieb er für die überregionale Schifffahrt unbedeutend. Die Kähne hatten eine Tragfähigkeit von bis zu 200 Tonnen. Der letzte Torfkahn fuhr im Jahr 1960 durch den Kanal. Heute dient er immer noch der Entwässerung der Moore, und seit der Schließung hat sich ein Biotop für Pflanzen, Fische und Wasservögel entwickelt.

Der Nordhorn-Almelo-Kanal einschließlich des Klukkert-Hafens und der begleitenden Alleen steht unter Denkmalschutz . Außerdem bilden der Nordhorn-Almelo-Kanal, die Verbindungs- und die Grenzschleuse, die Zollabfertigung und das alte Zollhaus an der niederländischen Grenze eine Gruppe baulicher Anlagen und sind nach § 3 Abs. 3 NDSchG ein Baudenkmal .

Nordhorn-Almelo-Kanal
Der Nordhorn-Almelo-Kanal (Abkürzung: NAK) ist eine Teilstrecke des Linksemsischen Kanalnetzes , Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Haselünner Straße 78, D-49716 Meppen
Tel: +49 (0)5931/406-141

Gestern
1901-1905 Bau des Nordhorn Almelo Kanals


Bilder Regtop, Snippe

Grenzschleuse im Nordhorn-Almelo-Kanal (NAK)
„Schleuse Frensdorfer Haar“

Erbaut in den Jahren 1903 bis 1905 als letzte der 20 Schleusen im System der linksemsischen Kanäle. Die Schleuse diente als künstliche Wasserscheide; das heißt, sie verhinderte ein Hin- und Herströmen des Wassers im Kanal und ein Eindringen von Hochwasser. Ein Erddamm im NAK an der Grenze nahm der Schleuse inzwischen diese Aufgabe.

Ungewöhnlich ist die Anordnung der Tore, bestehend aus zwei Stemmtorpaaren und den außen liegenden zweiflüge­ligen Höchwasserschutztoren (seinerzeit aus Kostengrün­den). Geschleust wurde mit jeweils einem Torpaar auf einer Seite und dem gegenüberliegenden Hochwassertor, eine Methode, die recht ungewöhnlich war.

Gesamtlänge ca. 62 m, lichte Durchfahrtsbreite 6,50 m. Die massiven Schleusenhäupter und Schleusenwände ruhen auf Reihen aus rd. 30 cm starken auch heute noch sehr „kernigen“ Holzpfählen. Die bauchige Form der Schleusen­kammer erlaubte es, neben einem größeren Schiff noch ein kleineres mit zu schleusen. Die Schleusentore aus Stahl sind mit je einem Schütz versehen. Über dem nordöstlichen Schleusenhaupt befand sich ursprünglich eine Holzbohlen­brücke, die nach dem 2.Weltkrieg durch eine Stahlbeton­platte ersetzt wurde; zuletzt auf Grund erheblicher Schäden auf 3 t herabgestuft. Die Gesamtanlage wurde 2003/04 auf­wändig durch die Linksemsische Kanalgenossenschaft (LKG) mit anteiligen Mitteln der Europäischen Union (Ent­wicklung typischer Landschaften und der ländlichen Räume - ETLR) restauriert. Bei der Straßenbrücke wurde neben den Widerlagern der gesamte Überbau mit stähler­nen Längsträgern und aufliegendem hölzernen Überbau wieder hergestellt. Heutiger Betreiber ist der Nieder­sächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz (NLWK) mit seiner Betriebsstelle in Meppen. Die „Schleuse Frensdorfer Haar“ ist als Baudenkmal ein­gestuft.

 

Grenssluis im Nordhorn-Almelo-kanaal (NAK)
Sluis Frensdorfer Haar

Deze sluis werd in de jaren 1903 tot 1905 als laatste van 20 sluizen van het linksemsische kanalenstelsel gebouwd. De sluis dient als kunstmatige waterscheiding; dit wil zeggen, dat ze aan de ene kant het heen - en weerstromen van het water in het kanaal verhindert en aan de andere kant het in- dringen van het hoogwater voorkomt. Een dam in het ka­naal aan de grens heeft deze funktie overgenomen.

De opstelling van de deuren is heel buitengewoon: er zijn twee paar puntdeuren en de buiten liggende hoogwater- kering als tweevleugelige deuren. Het schütten gebeurde met een paar deuren aan de ene kant en de tegenover- liggende hoogwaterdeur, een manier die vrij onbekend was. De sluis heeft een totale lengte van 62 m met een door- vaartbreedte van 6,50 m.

De massieve sluizenhoofden en kolkwanden liggen op een nog steeds zeer goede fundering van houten palen met een diameter van 30 cm. De ronde vorm van de sluiskolken maakt het mogelijk grote schepen samen met kleinere schepen te schütten. De stalen sluizendeuren zijn voorzien met een schuif.

Oorspronkelijk was er een houten brug over het noord- oostelijke hoofd van de sluis. Deze brug werd na de tweede wereldoorlog door een gewapend-beton brug vervangen en het maximaal toelaatbare gewicht is 3 ton.

Het hele complex werd in 2003/04 grondig door de Links­emsische Kanalgenossenschaft (LKG) deels met middelen van de Europese Unie (Ontwikkeling van landschap en regio) gerestaureerd. Bij de verkeersbruggen heeft men naast de landhoofden ook de gehele bovenbouw met stalen liggers en houten balken gerenoveerd. Het Nieder­sächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küs­tenschutz (NLWK) in Meppen is nu voor het onderhoud ver- antwoordelijk.

De „sluis Frensdorfer Haar“ geldt als monument.

 

Heute


Bilder Vorrink, Albers

Morgen ?

 

 

 
   

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

   
   
 
   

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet.