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Ein mächtiger und eindrucksvoller Gebäudekomplex aus der textilen Blütezeit Nordhorns wurde zum Schlüsselbauwerk für das NINO-Sanierungsgebiet. Aus der größten erhaltenen Produktionsstätte des einstigen Weltkonzerns NINO erwuchs ein Industriebaudenkmal von überregionaler Bedeutung. Ein Wahrzeichen von Nordhorn wurde Kompetenzzentrum für eine ganze Region.

 
         
 

 

Grafschafter Spruchweisheiten
gesammelt und aufgeschrieben von Carl van der Linde

Huushollen is genne Kunst, men uthollen.-
Behelpen is geen satt etten.-
Men mott de Täringe noa de Näringe setten.-
Dee et Kläine nich acht, wodd et Groote nich bracht. –
Dee denn Penneng nich eärt, is den Daaler nich weärt. –
Gesneden Broad en liggend Gäild, dat is gaue an de Kaunte. –
Dor wott genne Huushöllenge met Lachen uphollen –
Kummt de Schulden dör de Döare in’t Hus, geht de Leefde dör de Fensters dr'ut. –
’nen aulen Boam latt sick nich verpotten.
Et Äinde drögg de Last. –
Ij mött’t men et Beste hoppen; dat Slechte koump van sölfs wall. –
Dör Sachtsinneghäit winnt men am meesten. –
As eene höäger will, as he kann, segg’m: „Dat kann ounsen Brunen nich trecken“,
of: „Dat kann geen Kabel of Tou lieden“ –
Dee et Geld wegsmitt: „I doot ock van dick Hoult Planken sagen.“ –
Een gut Wort findt’ nen guden Platz – Uppassen is de Bosschup. –
Owerlegg is't halwe Wark. –
Verder dag, verder Road. –
Vull Hande maakt licht Wark. –
Wat et Oage nich sött, kränkt geen Harte (Hatte) –
Genne Tieden, gude Tieden. –
Wat et Huus verloren heff, breng’t Huus ok weer. –
Wor men met verkeert, dor woddt men met eert. –
Dee de Minste is, is de Liedste nich. –
Wel an de Vechte wunt, mott swömmen können. –
De baut, de mott alltied tweemoal bauen.

 

 

 
         
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
         
         
     
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