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Plattdütsch in de Groafschup
 
     
     
 
 
     
     
 

PINGSTERN

Barkengröön en pingsterblomen,
goulnen brååm kön ij weer seen.
Meitied, Pingstern - wat nen segen
kan doch nu bij uns weer ween!

En in oule heilge böke
heb wij ‘t grote wunder leesd.
Pingstern, kum ok in uns hatte,
kum bij uns ok, Heilge Geest!

Karl Sauvagerd

 

 
     
   
     
 

Das Sandsteinmuseum in Bad Bentheim

Bad Bentheim ist die Stadt des Sandsteins. Überall in der Stadt, auf Schritt und Tritt, trifft man auf Bentheimer Sandstein, sei es als gewachsener Felsen, als Mauer - und Pflasterstein oder als Baustein vieler Gebäude. Die Burg Bentheim ist das größte Bauwerk, das aus dem heimischen Sandstein errichtet wurde. Der Bentheimer Sandstein entstand vor 125 Millionen Jahren als Meeresablagerung. Er ist ein gleichkörniger Stein von unterschiedlicher Färbung. Er ist hart, porös und witterungsbeständig. Als Bau – und Werkstein besitzt er eine hervorragende Qualität. Seit rund 1000 Jahren wird der Sandstein in den Bentheimer und Gildehauser „Kuhlen“ gebrochen. Baumeister, Steinmetze und Bildhauer wussten und wissen ihn zu schätzen. Der Bentheimer Sandstein, oft als „Bentheimer Gold“ bezeichnet“, war eine begehrte Handelsware. Das Sandsteinmuseum befindet sich unterhalb der Burg Bentheim im Schlosspark an der Funkenstiege. Steil aufsteigende Sandsteinfelsen des Bentheimer Bergrückens bilden den malerischen Hintergrund für das Museumsgebäude. Das Sandsteinmuseum ist in einem historischen Bentheimer Ackerbürgerhaus und einem neuen Erweiterungsbau eingerichtet. Es ist ein modern gestaltetes Museum mit einer Ausstellungsfläche von ca.180 qm. Dazu gehören zusätzlich im Außenbereich Flächen für Großexponate. Die Dauerausstellung gliedert sich in zwei Abteilungen:

Geologie des Bentheimer Sandsteins (Entstehung, Beschaffenheit; Speichergestein für Erdöl und Grundwasser). Computerprogramme ergänzen die Ausstellung.

Geschichte des Abbaues und der Verwendung des Bentheimer Sandsteins; seine Bedeutung für die Baukunst und die bildende Kunst sowie für die wirtschaftliche Entwicklung und das Leben der Menschen in der hiesigen Region.

Die Texte sind deutsch / niederländisch abgefasst. Jährlich finden Sonderausstellungen (z. B. Skulpturen und historische Themen) statt.

ÖFFNUNGZEITEN:
Das Sandsteinmuseum Bad Bentheim ist in den Monaten November bis einschließlich März dienstags bis sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
In den Monaten April bis einschließlich Oktober ist es jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Montags ist das Museum geschlossen.
Besuche außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

 
     
 

 
         
         
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
         
         
     
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