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Plattdütsch in de Groafschup

 

 

     
     
   
     
     
 

Plattdüütsch dat maakt Pleseär

Well platt proat of kürt,
kann ´ne Sproake meär

Die VHS bietet wieder 2 Plattdeutsch Kurse an

Teilnehmer/innen ohne und mit Vorkenntnissen
Kursleiterin Anette Bardenhorst

Teilnehmer/innen mit Vorkenntnissen
Kusleiter Harm Hindrik Schoo

 
     
   
     
   
     
     
     
 

Es riecht nach Frühling

 
     
     
 

GN 28.2.2019

Platt lernen im Internet

Ein Jahr Länderzentrum für Niederdeutsch

BREMEN  Plattdeutsch lässt sich nun auch in Kleingruppen im Internet lernen. Die Serie von Webinaren ist eines der ersten Angebote des vor gut einem Jahr eingerichteten Länderzentrums für Niederdeutsch (LNZ) in Bremen. „Wir widmen uns dem E-Learning“, sagte Geschäftsführerin Christianne Nölting.

Es gehe darum: „Wie erreiche ich den Plattschnacker oder den, der es werden will, zu Hause?“ Das Zentrum wird von den norddeutschen Ländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig- Holstein betrieben. Es

soll die plattdeutsche Sprache fördern und Initiativen  für niederdeutsche Kultur vernetzen. Mit Mecklenburg-Vorpommern wird bei einzelnen Projekten kooperiert.

Die Sprachkurse hätten je fünf bis zehn Teilnehmer – „ganz normale Leute, die einfach ihr Platt aktivieren möchten“, sagte Nölting. Andere seien Studenten, Lehrer oder Dozenten an Volkshochschulen. Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien förderte die Einrichtung der Webinare, von denen bereits acht parallel laufen.

Nölting nennt Plattdeutsch eine „Nahsprache“, die leicht zu lernen sei. „Man versteht die norddeutsche Kultur besser, wenn man dem Plattdeutschen begegnet ist.“ Sie selbst

stammte von der Insel Fehmarn und ist mit Platt aufgewachsen. „Das ist meine Kindheitssprache.“ Als nächstes Projekt will das Zentrum ein Plattdeutsch-Lehrwerk für Schüler ab der fünften Klasse erstellen. Für die älteren Klassen fehle es an Lehrbücher und Material, sagte Nölting.

Natürlich werde Plattdeutsch nie wieder so verbreitet sein wie noch vor 100 Jahren, sagte Nölting. Doch die Sprache liefere Anlässe zu Begegnungen und zu Gesprächen. „Das ist ein Stück Kulturgut, dass es zu pflegen gilt.“  dpa

 

 
  Auch wir weisen hier auf das von der Platt AG herausgegebene Wörterbuch und das Plattdeutsche Unterrichtsmaterial für Schulen und Kindertageseinrichtungen in Grafschafter Platt zum herunterladen hin.  
     
   
 
 
     
   
     
         
 

Et mott bliewen

Da't noch use Plattdüütsche Sproake giff, nich bloas vandage un moann.
Dat de platte Sproake ock vedann bliff, doarföar mött wiealle sorgen.

Siet dusend Joar ne eigne Sproake,
dat is in düsse Tied al wat.
Woar dat,,Moderne"doch soa,,In" is,
un dat,,Olle"sick lück bewäget up veloarnen Patt

Ick froag mi bloas,wu sall dat wiede goan wenn se dat Platt nich meär höart.
Use Plattdüütsche Sproake kann bloas bestoan, wenn ,,Jung" un,,Oalt"se eärt.

Wat ick noch seggen woll !

De Sproake is'n Schlöttel de Döarn loss makt.
Wi willt hoappen dat denn Schlöttel föar de plattdüütsche Sproake nich veloarnen geet.

Gertrud Stegemerten

 
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
     
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