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De Platt AG wäinscht uw alle ’ne röstege Adventstied,
moije en plesäerige Wiehnachten
en föart neije Joar 2018 völl Glück,
dat Ij tefree ween könnt en gude Gesoundhäit.

Bernd en Klaus

 
         
   
         
 

Wiehnachtsmann, ick wüinsch mi watt!

(aus dem Buch“ Keen Tied, keen Tiedvon Adolf Wohlers)

Wiehnachtsmann, hör is moal good to!
Watt ick mij to Wiehnachten wüinschen do.
Üm Tüüg enn Plünnen bin ick nich verlägen;
de hebb ick kons noch van Mama enn Papa kregen.

Froger brachdest du de Kinner ‘n Schaukelpeerd;
de aulen Dinger bint för mij vandage nix meär weärt.
Nen moijen grooten Trecker höart sick all better an.
Soa eene wüinsch ick mij, leeve Wiehnachtsmann!

Doarto nen grooten roaden Kippanhänger.
Menn nich sö’nen kläinen, lever’n bettien länger.
Ett wass ock better, att ett nen Allradtrecker weär;
denn so eene, denn treckt doch heelvull meär.

Ock ne Iesenbahn, de eäre Rounden dräit;
menn wisse wall ne elektrische, att datt geht!
Ick will kinne, de man uppdräit mett sö’ne Feär;
de löpp menn äben, enn dann steht se weär.

Ock sö‘nen Flieger, de meen van wieten lenkt,
harr ick van dij wall geärn geschäinkt!
Bruukst keen Schrick te hebben, de geht hier nich kepott;
wij hebbt Rüümte tot fleegen hier genog!

Annere Wüinsche hebb ick nich völl,
blos noch een Computerspöll!
Datt bruuk ick ock blos, att datt reägen dött;
ümdatt datt Butenspöllen dann nich geht.

Nen kaulen Wijnder sallt ja gewen, soa wodd seggt.
Dann wadden een Paar Schaasen, ock nich schlecht.
Menn koump ien’n Wijnder nen Böilt Schnee,
dann geht datt Schaasenjagen doch nich meär.

Doarüm schäink mij leever, att ett geht,
ne Fietze, ick däink doar an sö’n Montain-Bike!
Mett‘n Stück off watt Gänge, teminsten acht,
nich datt mijne Fröinde doarover lacht.

Doar wass noch full meär, leeve Wiehnachtsmann,
watt man ouns Kinner noch wall schäinken kann!
Menn ick bin ock soa wall tefree , att ick datt all kriege.
Anners froag men mijne Papa, de heff joa de dicke Knippe.

 

im GN Vorlesezelt am 7.12.2017
von Lars Meijer vorgetragen

 
         
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
         
         
     
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