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Plattdütsch in de Groafschup

 

 

     
     
     
 
 
     
     
 

De Platt AG wäinscht uw alle ’ne röstege Adventstied,
moije en plesäerige Wiehnachten
en föart neije Joar 2019 völl Glück, dat Ij tefree ween könnt en gude Gesoundhäit.

 
     
     
 

Söökt Ij noch n’n moij Geschäink to Wienachten?

Doarto leggt wij uw dat Wöardenbook Plattdütsch – Hochdütsch an’t Hatte. Ien dat Book finn Ij ne hele masse plattdüsche Wöarde, föar de Ij dat hochdütsche Woart söökt.

 
     
   
     
 

Suchen Sie noch ein schönes Geschenk zu Weihnachten?

Dazu empfehlen wir Ihnen das Wörterbuch Plattdeutsch – Hochdeutsch. In dem Buch finden Sie eine umfangreiche Auflistung von Wörtern und Begriffen aus dem Grafschafter Platt, die in Hochdeutsch übersetzt wurden. Das Buch wendet sich an alle, die sich für die plattdeutsche Sprache interessieren und für plattdeutsche Wörter die hochdeutsche Übersetzung suchen.

 
     
 

Das Buch ist in folgenden Verkaufsstellen erhältlich in:

Nordhorn, VVV-Stadtmarketing Nordhorn, Firnhaberstr. 17

Emlichheim, Buchandlung Hanne's Laden, Bahnhofstraße, Tel. 05943 4055, Buchhandlung Borghorst-Unverfehrt, Hauptstraße 9, Tel. 05943 4481

Uelsen, Buchhandlung Mine; Am Markt 15, Tel. 05942 988255

Bad Bentheim Gildehaus, Höscher & Beerning, Neuer Weg 28, 05924 358

Schüttorf, Buchhandlung Moldwurf, Föhnstr. 6-8, Tel. 05923 2222

 
     
 

Wenn sich in Ihrer Nähe keine Verkaufsstelle befindet, können sie das Buch auch bestellen beim

Groafschupper Plattproater Kring, Albert Rötterink, Emlsandstraße 20, 49824 Emlichheim, Telefon: 05943 4585
Mail: albert.roetterink@t-online.de

 
     
     
   
 

 

De Wienachtsgeschichte noa Lucas 2 1 - 20

von Gertrud Stegemerten, Obergrafschafter Platt

Vöarwoard

As soa'n bettken vöar 2000 Joar Jesus geboren is, schrew denn Evangelist Lucas 75 Joar later de Wienachtsgeschichte up griechisch up. Later wöar se in lateinisch öwwersett, un Martin Luther heff se dann in hochdüütsch öwwerdroagen. Un hier könn i' se in nedergroafschuper- un boamgroafschuper Platt leär'n.

De Wienachtsgeschichte noa Lucas 2 1 - 20

 

Et was to de Tied, as Kaiser Augustus een Gebot utgaff, dat alle Löde sick föar de Steuer up 'ne Liste setten loaten mossen.
Et was dat eärste Moal, dat alle Löde teilt weärn sollen.

To de Tied was Cyrenius in Syrien an de Regierung Jede eeen moss sick in de Stadt, in de he geborn was, indrägen loaten. Un soa möken sick alle up'n Weg un löaten sick indrägen, jede doar woar he geborn was.

Ock Joseph möök sick up'n Patt, he moss van Nazareth in Galiläa meärere Dage to Foote lopen um in de Stadt van David noa Bethlehem in Judäa te kumm'n , woar he geborn was un siene Femilje noch lääwde. Met em going siene Frau Maria, de't eärste Kind vewochte. As se in Bethlehem anköammen, merkte Maria, dat dat Kind boll komm. Men se konn'n nergens 'ne Kamer kriegen, un soa köam't, dat Maria dat Kind in'n Schoapstall to Welt brachte. Et was 'nen Jungen. Dat Kind wöar in weeke Döke packt, de Maria bi sick hadd un in de Kruppe leggt.

Dicht bi eär wassen Schöapers up de Weide an't Schoape höden. Un in de Nacht wöar et up een moal daglecht un et glemde. Un 'nen Engel stönn vöar eär. De Schöapers wassen schlimm bange un benaut. Dann sää denn Engel: „No weärt nich bange, ick will ju es wat ganz mooijes vetellen:

Föar ju un föar de heele Welt is vandage denn Heiland geborn, dat is Christus usen Herrn Un dat is dat Teeken: Ij könnt em finn'n at 'n klein Kind wat in Döke wickelt is un in 'ne Kruppe liggen. Dann köammen up moal noch meär Engel, de lobden Gott un süngen:

Ehre föar Gott in de Höachte un Fredde up Eärden, bi de Menschen de an em glöawet.

As se dat sungen hadden, wassen se ock up moal alle weer weg. De Schöapers wassen ganz vedattert un sää'n: „ No loat us men gaue noa Bethlehem goan un kieken, wat doar pesseärt is." Se löapen in'n Draff doar hen un fünn'n in 'nen Stall Maria un Joseph met dat Kind, wat in de Kruppe lagg.

De Schöapers vetell'n eär alles wat denn Engel eär öwwer dat Kind seggt hadd.

Un alle de doar wassen, lusterden un wunnerden sick doaröwwer. Bloas Maria was ganz still un sää nicks. Men et behöll alle Wöarde guud in sien Häette.

De Schöapers gongen weer trügge noa eäre Schoape un dankden Gott föar alles, wat se höart un seen hadden, un dat alles soa was, wu denn Engel eär dat seggt hadd.

 
     
     
 

Winter

 

De Ostwind suust dör de Büsche,
Et is soa islik kault,
Togfinken, Lewerties, Müschen
Piept dor in´t kahle Hault.

Van enen Toog flegt se noa´n andern,
Se fleget van Stee to Stee,
Nicks find se by alle ehr Wandern,
Foothoch ligg owerall Snee.

De Vögelties jammert soa bitter:
„O, wat is de Winter doch hatt!
Gin Wörmpien, gin Krömmeltien sitt d´r,
Wo finn´ wy van dage noch watt?“

Se tröst sick up bettere Dage,
En kruupt dann för Kaule te hoap. −
Nu hört up dat Jammern, Geklage,
Se kwammen för Hunger in´n Sloap.

Den andern Dag fang´t an te regen,
Lau wäiht wer ut Süden den Wind−
Nu piep´t wer en singt´t allerwegen,
Dat prachtige Vröjahr beginnt.

Carl van der Linde

 
         
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
         
         
     
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