Startseite

     
 
Plattdütsch in de Groafschup
 
     
     
 
 
     
 

Vom 14. Juni bis 15. Juli findet in Russland die Fußball-WM 2018 statt. 32 Mannschaften spielen in 64 Partien in 12 Städten um den Titel.In Moskau wurden die acht Vorrundengruppen gelost.

Deutschland führt Gruppe F an und trifft dort auf Mexiko, Schweden und Südkorea.Vor Italien müssen die Deutschen in diesem Jahr keine Angst haben, die italienische Nationalmannschaft hat sich wie unter anderem auch Holland, die USA, Chile, Griechenland und Österreich nicht qualifiziert.

Zum ersten Mal sind Island und Panama dabei. Als Favoriten gelten Frankreich, Spanien, Brasilien und natürlich der Titelverteidiger Deutschland.

 
     
     
 

Juni

Noch blööjd den brååm, noch blööjd de blomen,
en bœme prunkt met 't satte gröön.
Et wast en grööjd, — en in de göör'ns
kan men de eersten früchte seen.

Löisblomen glööjd in ’t gröön an't water,
en botterblomen, gel as gauld,
Kastanien blööjd, en ok de dannen,
en heerlik ruk dat junge hault.

Stekhäide löcht't wal an de wege,
en klåwer blööjd rååd, gel en wit.
Den kukuuk rop, — en seet, de rogge
al vul van dikke ören sit.

Up weg en feld, an alle kanten
is 't weer van dusend blomen bunt,
ok kukuuksblomen doo't nu blöjen,
en heerlik ruk de häidegrund.

Den sommer kump met dusend blomen,
nu grööjd en blööjd weer allerläi. —
Ja, Juni hef uns völ te schenken,
hååst net så mooj is ‘t as in Mäi!

 

 
         
         

Unsere Zukunft ist mehrsprachig

Plattdütsch in de Groafschup


Ümdat de „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen" dat woll, heff denn Bundestag in’n Juli 1998 een Gesetz beslotten, woarin seggt wodd, dat Sproaken van Löö, de in de Minnerhäit bint, un Sproaken, de in bestimmde Konträins proat / küürt wodd, anseen mött wonn'n at Riekdum van mäinschlik Lewen, un doarüm ock bewaart wonn'n mött.

Ock ümdat sick doar immer meär Mäinschen ´ne Masse Möite üm dat Platte hier in’t Norden van ouns Laund geewt, wodd’t doch de Plattproaters minner. Besünners an de jungen Löö wodd de plattdüütsche Sproake hoast nich meär wietergewen. Et stimmt wall, dat d’r meär Mäinschen Platt vestoan könnt as proaten / küren. En et is ock soa, dat d’r up't Laund un in Huus meär platt proat /küürt wodd as in de Stadt.

In de Groafschup sall nu dat Plattdüütsch weär meär proat / küürt wonn'n. Doarüm heff sick ock ´nen Kring van Löö funn'n, de tehoape met Mäinschen van'n Landkreis vesöken willt, besünners in Kinnergöarns un Scholen föar disse Sproake ientetreen. Et geet drüm, junge Mäinschen föar't Plattproaten / Plattküren nij te maken.

         
         
     
         

Plattdeutsch in der Grafschaft Bentheim

Auf Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates aus dem Jahr 1992 hat der Bundestag im Juli 1998 ein ganz besonderes Gesetz in Kraft gesetzt. In Artikel 7 wird dort das Ziel formuliert, dass Regional- und Minderheitensprachen als Ausdruck kulturellen Reichtums geschützt und gefördert werden sollten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, die plattdeutsche Sprache im norddeutschen Raum zu fördern und zu erhalten, nimmt die Anzahl der Niederdeutsch-Sprecher immer mehr ab. Besonders an junge Leute wird die Sprache heute nicht mehr weitergegeben. Tatsache allerdings ist, dass viel mehr Menschen Plattdeutsch verstehen als sprechen können. Der Gebrauch von Plattdeutsch ist auf dem Lande verbreiteter als in der Stadt, und im privaten Bereich wird stärker Plattdeutsch gesprochen als in der Öffentlichkeit.

In der Grafschaft Bentheim wird seit längerer Zeit für die plattdeutsche Sprache geworben. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises hat sich ein Arbeitskreis, der aus etwa 15 interessierten Personen besteht, gegründet. 

         
         
         
     
Zurück