Wilhelm Buddenberg (* 27. Juli 1914 in Neuenhaus, Landkreis Grafschaft Bentheim; † 14. Februar 1992 in Nordhorn) war ein deutscher Lehrer und Politiker (CDU).
Leben
Buddenberg wurde mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet und war Träger des Ehrenringes der Stadt Nordhorn sowie des Großen Verdienstkreuzes des niedersächsischen Verdienstordens. In der 6. bis 8. Wahlperiode war er vom 6. Juni 1967 bis 20. Juni 1978 für die CDU Mitglied des Niedersächsischen Landtages.
Von 1952 bis zu seinem Tod war Buddenberg im Vorstand des Heimatvereins der Grafschaft Bentheim. Er interessierte sich für die Regionalgeschichte, die Grafschafter Heimatdichtung und die plattdeutsche Sprache.
Er war Autor, Herausgeber und Mitherausgeber einer Reihe von Werken, auch in „Groafschupper Platt“ (Grafschafter Platt), so unter anderem von „Heimatdichtung der Grafschaft Bentheim“ (1989) und „Ut de Pütte. Groafschupper Platt föar groot en kläin“ (1994). Von 1980 bis 1988 veröffentlichte er im Selbstverlag sechs schmale Bände mit Anekdoten und Erzählungen in Grafschafter Platt.
Die Titel dieser Büchlein lauten: „Kaalchen un Lieschen“ (1980), „Freu di met“ (1981), „Freu di noch moal“ (1982), „Freu di weär“ (1983), „Freu di verdann“ (1985), „Freu di altied“, (1988). Der Untertitel lautet jeweils: „Pleseärege Geschichten föar jung en ault“. Einen weiten Leserkreis erreichte Wilhelm Buddenberg mit der Spalte „Groafschupper Platt in`t Wochenblatt“, die er seit 1983 regelmäßig schrieb
